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Armbrust: Europameister Matthias Wübbe jetzt auch Deutscher Meister

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    Die Nervosität war recht groß: Als amtierender Europameister ist man nun mal Mitfavorit. Bei der DM Armbrust 30m national hielt der für den SC Neuenkirchen startende Matthias Wübbe dem Druck jedoch stand und gewann in der Klasse Herren III mit 116 Ringen den Titel des Deutschen Meisters. Sein Teamkollege, Klaus Denks, konnte gut mithalten. Mit gleichfalls 116 Ringen holte er Bronze.

    Die DM Armbrust 30m national ist eine zünftige Veranstaltung, sie findet im Armbrustschützenzelt auf dem Oktoberfest statt. Von Blasmusik und Bierzeltstimmung darf man sich nicht irritieren lassen. Dies gelang Matthias Wübbe an sich gut, jedoch war er mit 116 von 120 möglichen Ringen (20 Schuss à 6 Ringe) nicht restlos zufrieden, im Training reichte er ans Maximum ran. Aber etwas Glück gehört dazu, aufgrund der besseren letzten Schüsse war er der Beste von vier ringgleichen Schützen.

    Klaus Denks machte ein Wechselbad der Gefühle durch. Den ganzen Wettkampf schoss er im Prinzip famos, 14 Innensechser (der ganze Bolzen ist innerhalb der Sechs) sind unfassbar gut. Leider hatte er einen größeren Ausrutscher mit einer Vier. Bis zum letzten Schuss des Wettbewerbs musste er um den dritten Platz zittern, aber umso größer die Freude als Bronze feststand.

    Der dritte Schütze im Team, Marcel Handrick, wurde gewissermaßen ein Opfer der Umstände. Ein Wies´n-Besucher kam auf den Schießstand und versuchte etwas zu stehlen. Handrick griff beherzt ein, es kam zu einer Rangelei. Fünf Minuten später begann der Wettkampf. Es ist verständlich, dass er mit 109 Ringen unter seinen Möglichkeiten blieb. Die Mannschaft SC Neuenkirchen 1 kam mit 341 Ringen auf Rang 7 von 41 Teams.

    Die zweite Mannschaft vom SC Neuenkirchen hatte sich etwas mehr erhofft als 324 Ringe und Platz 22. Lutz Brockmann (110 Ringe) wie auch Jochen Michaelis (107 Ringe) können mehr, aber es lief einfach nicht. Mit gleichfalls 107 Ringen war Dieter Lindmüller durchaus zufrieden. Er haderte ein wenig mit der zweiten Hälfte, denn nach 10 Schuss lag er mit 58 Ringen in der Spitzengruppe.

    In 2027 werden die Neuenkirchener alles dransetzen, um der bayerischen Dominanz im Armbrustbereich etwas entgegen zu halten.

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DM und Armbrustliga Finale 30m: SC Neuenkirchen weiter in der Erfolgsspur

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    Die Armbrustschützen des SC Neuenkirchen sind mit mehreren Medaillen von der Deutschen Meisterschaft und dem Finale der Armbrustliga 30m zurückgekehrt.

    Bei der DM in München-Hochbrück zählte Klaus Denks in der Klasse Herren III zum erweiterten Favoritenkreis. Mit 273 Ringen im Stehend- und 281 Ringen im Kniend-Anschlag erzielte er insgesamt 554 Ringe und holte hinter Andreas Henne (Freudenstadt) und Gebhard Fürst (Stuttgart) Bronze. „Gut schießen heißt, schlechte Schüsse vermeiden. Dies ist mir heute gelungen“, kommentierte Denks seinen Erfolg.

    Tags drauf stand in München-Lochhausen das Finale der Armbrustliga 30m auf dem Programm, für das sich sechs Mannschaften qualifiziert hatten – darunter gleich zwei Teams aus Neuenkirchen. Eine Klasse für sich war der ASC Göppingen, der mit 52 von 54 möglichen Punkten den Titel souverän nach Württemberg holte. Der SC Neuenkirchen 1 in der Besetzung Klaus Denks, Marius Klöckers und Alicia Haberland wurde Zweiter. Bronze ging an die zweite Mannschaft in der Besetzung Matthias Wübbe, Lutz Brockmann und Daniela Plötz. Die übrigen Teams vom Bund München, der SG Neustadt und der SG Müllheim hatten das Nachsehen.

    Die Einzelwertung wurde über ein Finale nach IAU-Regeln entschieden. Bei den Herren/Damen III+IV gingen alle Medaillen nach Neuenkirchen. Es gewinnt Matthias Wübbe vor Klaus Denks und Lutz Brockmann. Bei den Herren/Damen I+II erarbeitete sich Marius Klöckers (Neuenkirchen) bis zum letzten Schuss einen soliden Vorsprung von zwei Ringen, aber dann menschelte es: ein Fünfer. Etwas glücklicher Gewinner damit Simon Eiglsperger vom Bund München vor Marius Klöckers und Lea-Sophie Beneke (Lübeck).

    Im kommenden Juli wartet das nächste große Ziel: die Armbrust-WM in München.

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Armbrustschießen: Matthias Wübbe Europameister

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    Besser konnte der erste internationale Einsatz nicht laufen. Bei der Europameisterschaft im französischen Châteauroux gewann der für den SC Neuenkirchen startende Matthias Wübbe in der Disziplin Armbrust 30m Gold mit der Mannschaft und Bronze sowohl im Stehend- als auch Kniend-Anschlag.

    Es war das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Schweiz. Weil die Schweizer als famose Kniend-Spezialisten bekannt sind, galt es im Stehend-Anschlag einen möglichst großen Vorsprung zu erarbeiten. Dies gelang dem deutschen Team mit Gebhard Fürst, Christian Dreßel und Matthias Wübbe gut, die drei Deutschen lagen nach den 30 Stehend-Schüssen an der Spitze des Tableaus, der Vorsprung auf die Schweiz war mit 24 Ringen solide.

    Und der Vorsprung wurde benötigt. Er schmolz zwar fortlaufend, nicht zuletzt durch den Kniend-Weltrekord des Schweizers Stephan Loretz mit 292 Ringen bei 30 Schuss. Aber letztlich konnten die Deutschen gut dagegenhalten. Am Ende gewannen sie Gold mit 1656 Ringen vor der Schweiz mit 1651 Ringen.

    Einen großen Anteil am „Dagegenhalten“ hatte Matthias Wübbe, der mit 281 Ringen im Kniend-Anschlag der Schweiz Paroli bieten konnte und Bronze gewann.

    Matthias Wübbe: „Ich schieße erst zwei Jahre mit der Armbrust 30m, und jetzt ein solcher Erfolg! Hoffentlich wache ich morgen nicht auf, und alles war nur ein Traum.“ Diese Sorge kann dem Neuenkirchener genommen werden, die Medaillen sind sehr real.

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EM Armbrust 30m: Kalle Blumtritt und Matthias Wübbe sind dabei!

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    Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten deutschen Armbrustschützen, um in der Disziplin Armbrust 30m die Teilnehmer für die Anfang August im französischen Châteauroux stattfindende Europameisterschaft zu ermitteln. Es wurden hochklassige Resultate erzielt, trotz drückender Hitze. Seitens des NSSV hatten sich für dieses Ranglisten-Schießen die drei Senioren Klaus Denks, Matthias Wübbe (beide SC Neuenkirchen) sowie der Armbrustreferent Karl-Heinz Blumtritt qualifiziert.

    Angesichts der Temperaturen und des zum Teil recht kräftigen Windes waren die Bedingungen nicht einfach in Garching-Hochbrück. Es galt drei Durchgänge à 60 Schuss zu absolvieren. Bei den Senioren (über 45 Jahre) war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum letzten Schuss. Vor dem Kniend-Anschlag im dritten und letzten Durchgang, also nach bereits 150 Schuss, lagen fünf Schützen nur acht Ringe auseinander. Die Stabilität im Kniend-Schießen würde entscheidend sein. Und hier zeigt Kalle Blumtritt mit 280 Ringen kniend und insgesamt 1623 Ringen seine Wettkampfhärte. Anders als für manche Konkurrenten sind knappe Zwischenstände für ihn eher Ansporn. So löste er als Sieger das EM-Ticket.

    Dieselbe Wettkampfhärte zeichnet Matthias Wübbe aus. Im zweiten Durchgang hatte er noch einen echten Tiefpunkt, die Hitze machte ihn sichtbar zu schaffen. Aber beim dritten Durchgang fing er sich wieder, mit 278 Ringen stehend und 281 Ringen kniend war er mit Abstand Tagesbester, am Ende reichten seine 1619 Ringen zum dritten und letzten EM-Ticket.

    Der dritte NSSV-Starter, Klaus Denks, war nicht wirklich zufrieden. Sein Schießen war absolut gut, keine groben Fehler, aber wenig Zehner. Es fehlte die Belohnung für das saubere Arbeiten, seine 1602 Ringe bedeuteten Rang 6.

    Die Witterungsbedingungen bei der EM werden ähnlich sein wie an diesem Wochenende – ein Vorgeschmack auf das, was die Schützen erwartet. Aber Kalle und Matthias fahren mit großer Vorfreude zu den Wettkämpfen auf der Olympiaschießanlage im Süden von Paris.

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Armbrust 10m: NSSV-Senioren verteidigen Titel bei der Austria Open

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    Es ist das größte Armbrust-Event weltweit: die Austria Open in Innsbruck. Die gesamte Weltelite erweitert um zahlreiche Landeskader war über Fronleichnam am Start, um sich vor der Europameisterschaft nochmals zu messen.

    Der NSSV war mit drei Mannschaften vertreten, einer U23-Mannschaft und zwei Senioren-Teams. Als Titelverteidiger angereist, wollten die Senioren der Konkurrenz natürlich abermals zeigen, was eine niedersächsische Harke ist. Und es gelang. Mit 1138 Ringen behielten Robert Strauch (385 Ringe), Matthias Wübbe (381 Ringe) und Lutz Brockmann (372 Ringe) knapp die Oberhand gegenüber Württemberg (1132 Ringe), der Pfalz, Hessen und der Auswahl der Schweiz. Die zweite NSSV-Mannschaft  mit Kalle Blumtritt, Jochen Michaelis und Dieter Lindmüller belegte den sechsten Platz. In der Einzelwertung war Matthias Wübbe mit Platz 5 nah dran an den Medaillen.

    Das U23-Team schielte gleichfalls auf die Medaillen. Mit 1133 Ringen erzielten Lea Sophie Beneke (387 Ringe), Hannah Tamke (377 Ringe) und Lea Wübbe (369 Ringe) ein starkes und richtig gutes Ergebnis, aber die Auswahlmannschaften aus Bayern, Frankreich und Österreich waren dann doch zu stark. Weil das Ergebnis stimmte, war man mit Platz 5 mehr als zufrieden.

    In der Einzelwertung zeigte Lea Sophie Beneke mit ihren 387 Ringen, warum sie zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen bei der EM in Chateauroux zu zählen ist. Mit diesem Ergebnis gewann sie den Vorkampf, im Finale wurde die eine Acht sofort „bestraft“, am Ende aber sprang ein glänzender dritter Platz heraus. Auch Hannah Tamke kam ins Finale, Platz 8 ist ein feiner Erfolg.

    Neben der Austria Open wurden in Innsbruck zwei Weltcups absolviert. Da es hier keine Altersunterteilung gibt, hingen die Trauben für die U23 und Senioren hoch. Leider konnte man kaum an die guten Ergebnisse der Austria Open anknüpfen, Ausnahmen waren Matthias Wübbe mit 381 Ringen und Lea Sophie Beneke mit 380 Ringen, die jeweils mit Punkten für die Weltrangliste belohnt wurden.

     

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